Kampf um die Rechtmäßigkeit der Ehe eines weißen Mannes und seiner schwarzen Frau in den 50er Jahren
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Loving

Richard und Mildred lernen sich in den 50er Jahren in Virginia kennen und lieben. Doch die gesellschaftlichen Konventionen und sogar das Gesetz verbieten es den beiden, ihre Liebe öffentlich zur Schau zu stellen oder gar zu heiraten, denn Richard ist weiß und Mildred schwarz. Als sie sich entgegen aller Warnungen ins liberale Washington aufmachen, um dort zu heiraten und ihre Zusammengehörigkeit offiziell zu besiegeln, erwarten sie nach ihrer Rückkehr nach Hause nicht nur Hass und Feindseligkeit, sondern die Androhung von Strafe – ihre Heiratsurkunde ist in Virginia nichts wert, sollten sie sich weigern, sich zu trennen, droht ihnen das Gefängnis. Als Alternative scheint sich ihnen nur der Weggang aus ihrer Heimat zu bieten, das Verlassen von Freunden und Familie. Richard und Mildred weigern sich, diese Ungerechtigkeit zu akzeptieren, und ziehen vor Gericht.

Regisseur und Drehbuchautor Jeff Nichols (“Take Shelter“, “Mud“, “Midnight Special“) knüpft mit dieser Verfilmung einer wahren, tragischen Geschichte an ein Thema an, das heutzutage im Falle gleichgeschlechtlicher Eheschließung wieder von Aktualität und Brisanz ist. Jeff Nichols wurde für dieses adaptierte Drama in Cannes für die goldene Palme nominiert und mit stehenden Ovationen geehrt.
  


    
USA/GB 2016
ein Film von Jeff Nichols
124 Min., frei ab 6 Jahren

mit Ruth Negga, Joel Edgerton, Michael Shannon

auch in englischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln
So 25.6. / 20.30 Uhr

Nominiert für den OSCAR 2017
Beste Hauptdarstellerin
Das meinen die Kritiker

SPIEGEL online
"Das sublime, zurückhaltende Spiel von Joel Edgerton und Ruth Negga verleiht den Liebenden Glaubwürdigkeit und Gravität."
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epd-film.de
"So entsteht am Ende ein angenehm undramatischer Historienfilm, der vor allem aufgrund seines egalitären, dem Humanismus verpflichteten Ansatzes überzeugt."
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kino-zeit.de
""Loving" spricht einzig die Sprache von Menschenwürde, Anstand, Bescheidenheit und Liebe."
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programmkino.de
"Dieser Verzicht auf offensichtliche Emotion und Pathos, [...] zahlt sich im Verlauf des Films zunehmend aus."
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